HISTORIE

TTC 1948 MÖDRATH

Der TTC 1948 Mödrath blickt auf eine lange und bewegte Vereinsgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1948 haben Generationen von Spielerinnen und Spielern unseren Verein geprägt – sportlich wie menschlich.
Von den ersten Jahren über unterschiedliche Spielstätten bis hin zu Aufstiegen, Meisterschaften und besonderen Momenten: Viele Geschichten und Persönlichkeiten haben den Verein zu dem gemacht, was er heute ist.

1948 - Die Gründung

Am 28. November 1948 wurde der TTC 48 Mödrath gegründet. Acht Sportkameraden legten damals den Grundstein für unseren Verein.

Hier ein Auszug aus der Gründungsurkunde:
„Am 28. November 1948, vormittags um 11 Uhr, beschlossen die Sportkameraden Peter Haves, Helmut Heubach, Heinz Hungenberg, Heinz Jacob, Hermann Kaldenbach, Karl Otto, Hans Puderbach und Josef Wingen die Gründung eines Tischtennisclubs unter dem Namen TTC 48 Mödrath.“

Die ersten Jahre

Schon kurz nach der Gründung nahm der TTC 1948 Mödrath seinen Platz im organisierten Tischtennissport ein. Im Januar 1949 erfolgte die Aufnahme in den Westdeutschen Tischtennisverband und die Zuordnung zum damaligen Kreisverband Köln.
Die ersten Jahre waren noch von einfachen Bedingungen geprägt. Zunächst spielte man in der Gaststätte Uhles, wo lediglich ein Tisch zur Verfügung stand. Mit dem Aufbau einer Jugend- und später auch einer Damenabteilung wurde schnell klar, dass der Verein mehr Platz benötigte.
1957 zog der TTC in den großen Saal der Gaststätte Adolf Keymer um. Zwei Jahre später folgte bereits der Wechsel in die Schulaula am Giersberg. Ende 1961 ging es schließlich von Alt-Mödrath nach Neu-Mödrath. Bis 1974 war die Turnhalle an der Albertus-Magnus-Straße die sportliche Heimat des Vereins. Seitdem ist der TTC in der Großsporthalle des heutigen Europagymnasiums zu Hause.

Sportliche Meilensteine

1965
Die Damen werden Westdeutscher Pokalsieger und steigen im selben Jahr in die Landesliga auf. 

1971
Die Schülerinnen gewinnen die Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft und erreichen zudem Platz zwei im WTTV-Pokal.

1984
Die Mädchenmannschaft wird Westdeutscher Mannschaftsmeister und Zweiter im WTTV-Pokal.

2003
Erstmals gelingt einer Mödrather Mannschaft der Aufstieg in die Regionalliga (Petra Schon, Monika Küsters, Eva-Maria Hungenberg und Petra Grabowitz).

2017
Karl-Josef Assenmacher wird im Senioren-Doppel Ü70 Deutscher Meister – der erste Deutsche Meister in der Geschichte des TTC Mödrath.

2022/23
Die 1. Herren steigt erstmals in die NRW-Liga auf und schafft anschließend überraschend den Klassenerhalt.

Menschen, die unseren Verein geprägt haben

Die Geschichte des TTC 1948 Mödrath ist vor allem eine Geschichte von Menschen. Von Persönlichkeiten, die über viele Jahre Verantwortung übernommen, Mannschaften begleitet, Talente gefördert und den Verein mit ihrem Einsatz geprägt haben. Namen wie Hungenberg, Grabowitz, Jacob, Miesen, Ravenstein oder Maubach stehen bis heute für Familien, die mit dem TTC eng verbunden sind und sein Gesicht über Generationen mitbestimmt haben.

Eine ganz besondere Rolle nahm dabei gewiss Heinz Jacob ein. Gemeinsam mit Günther Grabowitz gehörte er zu den Menschen, die den Verein über Jahrzehnte hinweg getragen haben. Vor allem die Jugendarbeit war für „Hein“ eine echte Herzensangelegenheit. Mit viel Geduld, Zeit und Leidenschaft begleitete er junge Spielerinnen und Spieler und brachte gerade in den 1980er Jahren manches große Talent hervor.

Für viele Mitglieder war Heinz Jacob weit mehr als ein Trainer oder Vereinskamerad. Er war Ansprechpartner, Förderer und eine feste Größe im Vereinsleben. Bis zu seinem Tod war „Hein“ das prägende Gesicht des TTC 1948 Mödrath.

Dirk Grabowitz - 15 Titel

Vereinsmeister Herren-A

Über viele Jahrzehnte gehörte die Vereinsmeisterschaft der Herren-A-Konkurrenz  zu den festen sportlichen Höhepunkten im TTC Mödrath. Einige Spieler konnten sich dabei besonders häufig in die Siegerliste eintragen. An der Spitze steht Dirk Grabowitz mit 15 Titeln.

  • 15 Titel – Dirk Grabowitz
  • 11 Titel – Friedel Hungenberg
  • 8 Titel – H. Jansen
  • 7 Titel – Ralf Janßen
  • 4 Titel – Jürgen Ponsens