Mit zwei Siegen im Rücken empfing unsere 1. Herren am Samstag die TTG Niederkassel in der Kolpingstadt – einen Gegner, gegen den wir in den letzten drei Begegnungen (inkl. Hinrunde) nichts zu holen hatten. Entsprechend war klar: Das wird ein dickes Brett.
Die Gäste reisten als Tabellenzehnter mit ordentlich Qualität an. Im oberen Paarkreuz standen Uwe Peters (über 2.100 TTR) und Siavash Golshahi (über 2.000 TTR). Mit Bernd Hersel (~2.000 TTR) hatten sie zudem einen dritten Spieler dabei, der in vielen Teams die klare Nummer 1 wäre. Die Sorge, erneut einem Rückstand hinterherzulaufen, war also durchaus real.
🎯 Doppelstart mit Rückstand
Niederkassel ging die Doppel taktisch clever an und stellte Peters/Golshahi auf Position 2 – mit Erfolg. Zwei klare 3:0-Niederlagen brachten uns schnell ins Hintertreffen. Doppel 3 (Cerven/Hungenberg) hielt uns mit einem Sieg im Spiel, doch klar war: Einfach wird das nicht.
🔥 Szyszka liefert Thriller
Rafal Szyszka erwischte einen Sahnetag und führte gegen Golshahi bereits mit 2:0. Doch der ehemalige Zweitligaprofi stellte sein Spiel um, glich aus und zwang Rafal in den Entscheidungssatz. Wie schon zuletzt bewies Rafal Nervenstärke, wehrte einen Matchball ab und zog das Spiel auf seine Seite – mutig, stark und am Ende verdient 💪.
In der Folge wogte die Partie hin und her. Janßen musste Peters klar gratulieren, Cornelius ließ Drechsler wenig Chancen. Ein echter Krimi entwickelte sich zwischen Mike Cerven und dem überaus sympathischen Bernd Hersel. Mike führte im fünften Satz bereits 9:4, verlor dann aber etwas den Faden. Hersel nutzte das eiskalt und entschied das Match mit 11:9 – bitter.
Nach einem klaren Sieg von Hungenberg und einer Niederlage von Pfennighaus ging es mit einem knappen 4:5 in die Pause.
🔄 Comeback-Mentalität
Direkt nach der Pause setzte Mannschaftsführer Ralf Janßen ein Ausrufezeichen und gewann überraschend in fünf Sätzen gegen Golshahi. Ein ganz wichtiger Punkt, der das Team im Rennen hielt 💥.
Wir wussten: Hinten raus haben wir Vorteile. Trotzdem zog Niederkassel durch einen weiteren Sieg von Hersel zunächst auf 7:5 davon. Viel Spielraum blieb nicht mehr.
🚀 Starker Schlussspurt & Nerven aus Stahl
Dann aber lief alles für uns. Klare Einzelsiege von Cerven, Hungenberg und Pfennighaus brachten uns zurück – 8:7 vor dem Schlussdoppel. Dieses wackelte nach einem 1:2-Satzrückstand zwar bedenklich, behielt am Ende aber die Nerven und machte den immens wichtigen 9:7-Heimerfolg perfekt 🎉.
📈 Klassenerhalt fast sicher
Mit dem dritten Sieg in Folge haben wir nun neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Klassenerhalt ist damit so gut wie gesichert – und nach dem kleinen Tief zum Ende der Hinrunde sind wir wieder voll da. Besonders erfreulich: Unsere beiden Youngster punkten inzwischen regelmäßig und übernehmen Verantwortung.
👉 So darf es gerne weitergehen! 🔥🏓
