Der Primus gewinnt 9:2 in Koslar

Am gestrigen Samstag ging es für den Primus der Landesliga Gruppe 11 zum Aufsteiger nach Koslar. Dort kam man unserem Wunsch auf einen früheren Spielbeginn entgegen – zudem durfte Mannschaftsführer Ralf Janßen sein 2. Einzel aufgrund einer privaten Feierlichkeit vorziehen.

Ähnliche Vorzeichen also wie vergangene Woche gegen Brand, diesmal aber mit einem positiveren Ausgang für uns. Aber der Reihe nach und zum Spiel…

90. Spielminute. Freistossposition für den 1. Fußball-Club Köln aus gut 30 Metern in halblinker Position. Marcel Risse tritt an und…. ach nee, das war ja ein anderes Spiel.  😀 

Koslar trat ohne oberes Paarkreuz an, was die Aufgabe natürlich nicht schwerer machte. Zumindest im hinteren Paarkreuz waren die sonst eher ausgeglichen besetzten Gastgeber damit natürlich deutlich im Nachteil.

Wiederum funktionierten die Mödrather Doppel \“wie geschmiert\“. Die Köln-Gladbacher Paarung Janßen/Küsters lag gegen das einzig \“richtige\“ Jülicher Doppel Tribbels/Sturm zwar mit 0:2-Sätzen hinten, besann sich dann aber auf seine Stärken und drehte das Match. Starke Leistung und nun eine Doppelbilanz von 6:2 (7 Matchtes gegen Doppel 1). Unser Spitzendoppel Hungenberg/Schoulen schwächelt jetzt nicht nur ein bisschen in den Einzeln – sie gaben nach Strempt tatsächlich den 2. Satz in der laufenden Saison ab und gewannen \“nur\“ mit 3:1.  Für den perfekten Start sorgten Tyssen/Assenmacher mit einem glanzlosen 3:0-Erfolg über die Ersatzspieler Polis und Erpenbach.

Wie bereits erwähnt zog Ralf Janßen beide Einzel vor – und bestätigte seine derzeitig gute Form (8:0 Einzel bei zuletzt 18:1 Sätzen). Gegen Abwehr-As Marc Sturm hatte er beim 3:0-Erfolg überhaupt keine Probleme. Bedenkt man, dass man ihm ihn früheren Jahren Schwächen gegen Noppen- respektive Abwehrspieler unterstellte ein äußerst souveräner Auftritt. Gegen André Tribbels´ Aufschläge tat er sich hingegen in den letzten beiden Partien recht schwer. So auch diesmal. Am Ende stand jedoch ein 3:1-Erfolg zu Buche. Somit führten wir schnell mit 5:0 und ich konnte beruhigt duschen gehen. 

Leider fand Spitzenspieler Thorsten Hungenberg gegen die Abwehrbälle von Sturm weniger Mittel … und unterlag den Erzählungen nach relativ deutlich mit 0:3. Bei unserem Einser läuft es in den letzten 3 Wochen irgendwie nicht so richtig … aber solche Phasen hat man … und die gehen auch wieder vorbei.  Christoph Tyssen machte es gegen den hopsenden Nikola Kljajic-Peric nach 2:0-Satzführung unnötig spannend, behielt aber die Nerven und gewann in fünf.

In einer \“Phase\“ befindet sich auch Oliver Schoulen. Zuletzt 1:5 Einzel im mittleren Paarkreuz, insgesamt 6 verlorene 5-Satz-Spiele … man kann wahrlich nicht behaupten, dass unseren Noppen-Spezialist derzeit das nötige Match-Glück zur Seite steht. Mal sind es viele Nasse gegen sich, mal spielen die eigenen Nerven nicht mit, ein anderes mal sind es falsche Aufschläge des Gegners – und diesmal meinte Thomas Küsters: \“Eigentlich hat Olli mit dem Spielausgang heute wenig zu tun. Entweder trifft Jens Krämer – oder er trifft eben nicht.\“  Zu Olli´s Leidwesen scheint er hinterher wieder getroffen zu haben, denn der Koslarer Routinier mit dem feinen Händchen siegte in fünf.

Im hinteren Paarkreuz demonstrierten Karl-Josef Assenmacher und Thomas Küsters, dass den Ersatzleuten des Gegners doch noch das eine oder andere fehlt. Dank zweier souveränen Siege zogen wir auf 8:2 davon und benötigten nur noch ein Pünktchen zum Kantersieg. Diesen tütete schlussendlich Thorsten Hungenberg mit einem 3:0-Sieg gegen Tribbels ein.

Fazit:
Wieder einmal ein souveräner Erfolg der gesamten Truppe. Thorsten und Olli werden früher oder später für ihren Aufwand belohnt und dann kommen auch wieder die engen Spiele. Solange wir dermaßen geschlossen an den Tisch gehen – und so lange unsere Doppel derart überragende funktionieren – kann eigentlich wenig schiefgehen.

Ausblick:
Kommenden Samstag erwarten wir TTC GW Brauweiler in Kerpen. Das wird ein ganz anderes Spiel. Erneut wird es auf die Doppel ankommen – und vermutlich auch auf das obere Paarkreuz. Dort spielen die Brüder Pollmeier, die beide mit fiesen Noppen daherkommen. Nehmen wir auch diese Hürde sieht es wirklich sehr gut aus.

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